Heilfasten
Heilfasten und gezielte Ernährungstherapien gehören zu den wissenschaftlich anerkannten Naturheilverfahren,
die sich jedoch im Gegensatz zu den früher praktizierten Lehre der Gesunderhaltung heute eher aus der Erkenntnis
heraus entwickelt haben, dass zahlreiche Zivilisationserkrankungen ernährungsbedingten Ursprungs sind.
Die gründliche Darmreinigung als Einstieg in das Fasten und unterstützende
Massagen führen zur Eliminierung der durch permanente
Fehl- und Überernährung verursachten Stoffwechselabbauprodukte und Gefäßablagerungen.
Das Selbstreinigungsvermögen des Verdauungssystems wird aktiviert, so daß den zahlreichen Überlastungskrankheiten
(Blockaden durch Verschlackung und Übersäuerung des Stoffwechsels) entgegengewirkt werden kann. Erfolgt im Anschluß einer
Fastenkur eine gezielte Ernährungskorrektur, die zu einer dauerhaften Neuorientierung der Lebens- und Ernährungsweise
führt, wird deutlich, daß Heilfasten neben der Bedeutung in der Therapie der Verdauungs-Stoffwechsel-Erkrankungen eine
wichtige Aufgabe in der Prävention besitzt.
Die
Darmreinigung (
Colon-Hydro-Therapie) zu Beginn des Fastens hat noch eine
weitere vordringliche Aufgabe.
Sie leitet den
Einstieg des Fastens ein. Der Körper schaltet von
Aufnahme auf
Ausscheidung um, die endogene Ernährung beginnt und der Organismus lebt aus seinen Nahrungsdepots.
Wissenschaftlicher Anspruch des Heilfastens?
Von Gegnern dieser Heilmethode hört man immer wieder: »Schlackenstoffe sind wissenschaftlich nicht bewiesen«.
Es konnte bewiesen werden, daß durch die Fastenperiode eklatante Verbesserungen rheumatischer Parameter zu
erreichen waren. Gelenkindex und Aktivitätsindex, sowie Finger- und Handbewegungen waren signifikant verbessert.
Einen entscheidenden wissenschaftlichen Beleg lieferte ein norwegisches Team von Diätetikern, Rheumatologen,
Biochemikern und Immunologen von der Universität Oslo. Sie konnten beweisen, daß es während des Fastens zu
einer signifikanten Besserung der Zahl der entzündenten Gelenke, der Schmerzintensität, der Dauer der
morgentlichen Steifigkeit, der Griffstärke und des Bewegungsindex kam.
Auch in anderen Bereichen arbeiten
interessierte und für naturheilkundliche Ansätze offene Mediziner an Projekten zum Thema Fasten und
Ernährungsprinzipien. Sie zeigen, daß sich das Bewußtsein für die Möglichkeiten naturheilkundlich orientierter
Methoden auch in der klinischen Medizin langsam zu wandeln beginnt.